Die häufigsten Fehler von Privatverkäufern

Schnell eine Anzeige auf den bekannten Onlineportalen geschaltet – und das Haus verkauft sich wie von allein. Könnte man meinen. Ganz so einfach ist es aber nicht. Ein Immobilienverkauf ohne richtigen Plan und ohne klare Preisstrategie geht häufig schief. Welche Fehler für Privatverkäufer typisch sind und warum Sie lieber einen Immobilienprofi zurate ziehen sollten, haben wir hier einmal für Sie zusammengefasst.

Viele Immobilienverkäufer glauben, dass eine professionelle Wertermittlung für die eigene Immobilie nicht unbedingt notwendig sei. Meist nutzen sie einfach einen Online-Bewertungsrechner oder schauen, zu welchem Preis das Nachbarhaus verkauft wurde. Zur Sicherheit schlagen sie noch ein paar Tausend Euro auf den Preis drauf – nur um sicherzugehen, dass sie am Ende bekommen, was ihnen zusteht. Schließlich verhandeln Käufer doch gerne.

Warum eine professionelle Bewertung für den Verkaufserfolg wichtig ist

Wer so an einen Verkauf herangeht, hat bereits zwei entscheidende Fehler gemacht. Denn der Kauf einer Immobilie ist eine wichtige Entscheidung, die niemand auf die leichte Schulter nimmt. Interessenten suchen deshalb mehrere Monate und kennen den Markt genau. Sie wissen, welche Merkmale sie für welchen Preis zu erwarten haben. Wird eine Immobilie mit einem zu hohen Preis angeboten, zieht sich der Verkaufsprozess in die Länge. Am Ende wird die Immobilie dann häufig unter Wert verkauft, nur um sie überhaupt noch loszuwerden. Ein Immobilienprofi bewertet Ihre Immobilie genau. So können Sie sie von Anfang an zu einem optimalen und auch realistisch am Markt erzielbaren Preis anbieten. Dieser lässt sich dann auch in Preisverhandlungen viel besser verteidigen.

Notwendige Unterlagen, professionelle Präsentation – ein Makler weiß, worauf es ankommt

Auch wenn es um die Unterlagen geht, wissen Privatverkäufer oft nicht, was sie für den Verkauf benötigen. Selbst, wenn sie trotz einer fehlenden Preisstrategie seriöse Interessenten finden sollten, können sie in allerhand rechtliche Fallen tappen. Wer zum Beispiel keinen Energieausweis hat oder die Wohnfläche falsch berechnet, muss mit hohen Geldstrafen rechnen. Profi-Makler stellen ihren Kunden alle wichtigen Dokumente und Angaben zusammen und sorgen dafür, dass die Immobilie in den Portalen gut präsentiert wird.

Damit wären wir bei einem weiteren Fehler, den Privatverkäufer bei der Vermarktung ihrer Immobilie häufig machen: sie legen zu wenig Augenmerk auf die Präsentation. Sie glauben, der gelbe Zettel an der Laterne und das Online-Inserat mit einem Foto vom Garten reichen schon. Und was ist das Resultat? Entweder melden sich fast gar keine Interessenten, oder aber das Telefon hört – besonders in nachfragestarken Regionen – überhaupt nicht mehr auf zu klingeln. Wer keinen Besichtigungstourismus möchte, muss schon durch sein Inserat eine erste Auswahl vornehmen. Professionelle Fotos und der Einsatz von Tools wie 360-Grad-Touren sind gute Möglichkeiten, um Scheininteressenten und Besichtigungstouristen vorher auszusieben. Profis geben außerdem nicht alle Informationen direkt im Exposé preis. Wer ernsthaftes Interesse hat, wird kein Problem damit haben, eine Anfrage mit vollständigen Kontaktdaten zu stellen, um ein umfangreiches Exposé oder den Zugangslink zur virtuellen Besichtigung zu erhalten.

 

Sie haben keine Zeit, sich um die professionelle Vermarktung Ihrer Immobilie zu kümmern? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir übernehmen das gerne für Sie.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Privates_Ver%C3%A4u%C3%9Ferungsgesch%C3%A4ft

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/06/PD19_241_61262.html

https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Preise/Baupreise-Immobilienpreisindex/_inhalt.html

 

 

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

Foto:  galine2703/depositphotos.com

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